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Schwerpunktthemen

Mittwoch, 19. Juni 2013

[DIY - Cross Stitch / Kreuzstich] Von Drachen und mutigen Helden

Manchmal braucht es Mut, sich den Gefahren und Widrigkeiten des Lebens zu stellen, sehr viel Mut.

Aber es braucht nicht immer Waffen, um ihnen zu trotzen....

Vor Jahren sah ich dieses Bild mit dem mutigen kleinen Elfen auf einem Blog. Leider weiß ich nicht mehr wo genau, weil es wirklich schon sehr lange her ist. Ich war sofort hin und weg und fragte nach, aus welchem Buch die Vorlage stammt.

Nach langem Suchen fand ich das Buch schließlich in einem französischen Shop. Dann allerdings, verging noch einige Zeit, bis ich dieses Projekt in Angriff nehmen konnte, aber nun endlich ist es fertig. Da Finjas Wände schon sehr voll sind, hab ich ein Kissen aus dem fertigen Motiv gemacht.





Das nächste Projekt aus dem gleichen Buch ist schon in Planung - dieses Mal wird es eine kleine Meerjungfrau. Aber da ich das Material in den USA bestellen musste, wird es wohl noch etwas dauern, bis ich loslegen kann. Glücklicherweise habe ich genug UFOs, mit denen ich mir die Zeit vertreiben kann....

Falls ihr euch auch an diesem Motiv versuchen wollt, die Vorlage dazu stammt aus diesem Buch:



Dienstag, 18. Juni 2013

[iglo Botschafter - Rezept] Spinat-Tomaten Canelloni mit Fischstäbchen

Wir haben ja vor einiger Zeit ein tolles iglo Botschafter - Paket bekommen und sind nun eifrig dabei, die einzelnen Produkte auszuprobieren.

Heute kochen wir aus dem Paket mit Blattspinat und Fischstäbchen:

Spinat-Tomaten-Canelloni mit Fischstäbchen

Zutaten: 
  • iglo Blattspinat mit Feta
  • Canelloni nach Bedarf (die Canelloni sollten in der Auflaufform eine Schicht ergeben)
  • 1 Becher Schmand
  • Dose gehackte Tomaten
  • 100 g passierte Tomaten
  • 250 g Kirschtomaten
  • ca. 100 g geriebenen Käse
  • 2 EL iglo 8 Kräuter
Zubereitung: 
  1. Den Spinat nach Packungsanweisung zubereiten und etwas abkühlen lassen. 
  2. Die gehackten Tomaten in die Auflaufform geben.
  3. Nun die Canelloni mit dem Spinat füllen und die Canelloni auf die Tomaten legen. 
  4. Die Canelloni mit den passierten Tomaten großzügig beschreichen, so die Nudeln keine trockenen Stellen mehr haben. 
  5. Kirschtomaten halbieren und über die Canelloni geben. 
  6. Anschließend den Schmand mit den Kräutern vermengen, mit Salz und Pfeffer würzen und mit einem Löffel kleine Kleckse auf die Tomaten geben. 
  7. Anschließend den Käse darüber streuen. 
  8. Für ca. 30-40 Minuten bei ca. 180°C im Ofen backen. 
  9. In der Zwischenzeit die Fischstäbchen nach Packungsanweisung braten und zusammen mit den Canelloni servieren. 

Guten Appetit!

Montag, 17. Juni 2013

Alles neu macht der Sommer, oder der Herbst, oder das nächste Frühjahr

Und da sind sie wieder, diese wichtigen Aufgaben, die so dringend erledigt werden müssten, zu denen man aber überhaupt keine Lust hat. Aufgaben, die man wieder und wieder vor sich herschiebt. Auf das nächste Wochenende, den nächsten Monat oder das nächste Quartal.... 

Nachdem wir im Januar unser Schlafzimmer von Grund auf renoviert haben, sind nun die Kinderzimmer dran.

Beide Zimmer brauchen ganz dringend einen neuen Anstrich, außerdem müssen einige Möbel ausgetauscht werden. Finjas Kleiderschrank hält nur noch mit diversen Winkeln, die Schranktür hat man regelmäßig in der Hand, weil die Scharniere nichts mehr halten. Ein absoluter Alptraum! Finja öffnet ihren Schrank schon gar nicht mehr allein.

Wobei, das ist auch ein Vorteil, weil es mir die morgendlichen Modeschauen mit immer skurielleren Outfit-Zusammenstellungen erspart und auch die darauch folgenden nervenzerreibenden Diskussionen momentan wegfallen. So entspannend ich das jedoch finde, es geht natürlich gar nicht!

Außerdem will sie kein Hochbett mehr, sondern ein "normales" Bett. Ich kann es verstehen, denn ihr Hochbett quietscht und knarzt bei jeder Bewegung. Und überhaupt fühlt sie sich auch zu alt dafür.

So sehr ich ihren Wunsch auch nachvollziehen kann, praktischer ist dieses Hochbett schon. Denn darunter haben wir sehr viel Stauraum. Stauraum, den wir für die übergroßen Playmobil und Lego-Kisten auch dringend brauchen. Aber da sie - wie sie mir eingehend versicherte - ohnehin nicht mehr mit Playmobil spielt, benötigt sie diesen Platz nun auch nicht mehr. Und die Lego Kiste, dafür "finden wir schon einen Platz", versicherte sie mir.

Ein neuer Schrank, ein neues Bett, das reißt schon wieder ein großes Loch in unsere Haushaltskasse. Der Vorteil ist natürlich, wir können es zusammen passend kaufen. Vielleicht in weiß, das macht so einen Raum ja auch optisch gleich etwas größer und man kann Kommoden etc auch im nachhinein noch passend dazu kaufen, weiß und weiß passt ja immer. Glücklicherweise habe ich gerade passend einen Möbelgutschein gefunden. Damit bleibt dann noch etwas Geld für eine passende Deko übrig.

Bei Torben sieht das nicht ganz so schlimm aus. Sein Bett ist gerade neu, der Schrank ist auch noch ok.

Hier brauchen wir also wirklich nur einen Eimer mit Farbe. Doch welche Farbe? Am liebsten hätte ich schlicht und einfach weiße Wände, allerdings wollen meine Kinder die Gelegenheit natürlich nutzen, um ihre Wände etwas interessanter zu gestalten. Ich finde Farbe jedoch immer sehr schwierig. Zu knallige Farben wirken schnell erdrückend und pastell-Töne mag ich überhaupt nicht. Hellblau, Hellgrün, Hellorange oder Hellgelb, das ist alles nicht mein Fall.

Was mich an der ganzen Renovierungsaktion jedoch am Meisten abschreckt ist es, das ganze Zimmer komplett auszuräumen. Die vielen Sachen, die dort lagern, weil die Kinder natürlich allen möglichen Kram sammeln müssen: Steine, Bastelarbeiten, Zeitschriften, Stickerbögen - besonders Finja ist da wirklich schlimm.

Torben hat weniger Spielzeug, eigentlich nur Lego und ein paar Brettspiele, dafür aber Unmengen an Büchern :P

Auf der anderen Seite ist das wieder mal eine tolle Gelegenheit auszusortieren. Dinge, mit denen nicht mehr gespielt wird, Bücher, die ausgelesen sind und/oder nicht mehr altersgerecht sind - all das kann man verschenken, vertauschen oder verkaufen. Ich liebe es ja, auszumisten. Danach fühlt man sich einfach viel besser. Meiner Erfahrung nach, wird das verbleibende Spielzeug anschließend viel intensiver genutzt. 

Es hilft nichts: Packen wirs an, am besten noch diesen Sommer, gleich im Herbst, im Frühjahr!

Sonntag, 16. Juni 2013

[Spielerezension] Stille Post Extrem

Familienfeiern können für Kinder schnell langweilig werden. Es gibt aber auch Feiern, die sind anders als andere. So wie neulich, als mein Onkel Geburtstag hatte. Während ein Großteil der Gäste nach dem Essen noch am Esstisch sitzen geblieben ist und in Gesprächen vertieft war, saß Finja mit meinem Onkel und ein paar anderen schon im Wohnzimmer. Wir hörten sie lachen und anscheinend hatte diese Gruppe von 5-6 Gästen wirklich sehr viel Spaß. Der Grund dafür: Finja hat sie dazu gebracht, mit ihr Stille Post zu spielen. Neugierig kamen immer mehr Gäste dazu und machten mit. Langeweile? Keine Spur!

Jetzt habe ich gesehen, dass es eine Extrem-Variante von Stille Post gibt, die wir natürlich sofort ausprobieren mussten.

Daten zum Spiel: 

Titel: Stille Post - Extrem
Verlag: Goliath
Spieleranzahl: 4 - 8
empfohlenes Alter: ab 8 Jahren
Spieldauer: ca. 30 Minuten
Erscheinungsjahr: 2012
Preis: 24,99 €

Spielmaterial: 
  • 100 Karten mit 1200 Themen
  • 8 abwischbare Bücher mit farbiger Bindung
  • 8 Stifte mit abwaschbarer Tinte
  • 8 Wisch-Lappen
  • 1 Sanduhr mit 60 Sekunden

     

    Spielverlauf: 

    Jeder Spieler erhält einen Spielblock und einen Stift. Sanduhr und Würfel werden bereit gelegt.

    Anschließend zieht jeder eine Karte und der zu malende Begriff wird für alle ausgewürfelt. Jedem Würfelwurf ist ein Begriff zugeordnet. Es kann vorkommen, dass sich hinter der gewürfelten Augenzahl nur ein Strich befindet, in diesem Fall hat man Glück gehabt und darf sich einen beliebigen anderen Begriff der Karte auswählen. 

    Nun beschriftet jeder Spieler seinen Block mit Namen und dem Begriff, den er malen wird.


    Die Sanduhr wird umgedreht und jeder mal so gut er kann seinen Begriff auf. Wenn die Sanduhr abgelaufen ist, wird der Block an den linken Mitspieler weitergegeben. Dieser muss nun in der Rate-Phase den zuvor gemalten Begriff erraten. Er notiert seine Idee auf dem Block und gibt ihn an den nächsten Spieler weiter. Die Sanduhr wird wieder umgedreht und nun malt jeder den Begriff, der von den Spieler zuvor erraten wurde. Danach wird der Block wieder weitergegeben, der Begriff erraten, wieder weiter gegeben, gezeichnet usw. - bis der Block wieder bei dem Spieler ist, der den Begriff als Erster gemalt hat.

    Jetzt wird ausgewertet. Stimmt der ursprüngliche Begriff noch mit dem Anfangswort überein? Wenn nicht, wie viele falsche Stationen hat es durchlaufen?

    Am Ende gibt es Punkte, wenn erster und letzer Begriff übereinstimmen. Aber auch für besonders gelungene Zeichnungen kann man Punkte kassieren.

    Nach drei Runden endet das Spiel. Wer die meisten Punkte hat, gewinnt.

    Unsere Meinung: 

    Für dieses Spiel muss man nicht unbeding gut zeichnen können. Es reicht, wenn man es versucht. Denn je mehr Schlussfolgerungen eine Zeichnung zulässt, desto witziger ist am Ende das (höchstwahrscheinlich) falsche Ergebnis. Aber hier geht es auch gar nicht in erster Linie darum, alles bierernst und mit viel Ehrgiez zu nehmen, es geht darum, den Weg des Bildes zu verfolgen. Wie er sich von der ursprünglichen Zeichnung zu einem völlig anderen Begriff wandelt.

    Wie langweilig wäre Stille Post, wenn am Ende immer das korrekte Wort gesagt werden würde?

    Bei Stille Post Extrem ist es genauso - desto falscher die Antworten, desto mehr Spaß hat man am Ende!

    Finja ist von diesem Spiel hin- und weg und hat es kurzerhand zu ihrem absoluten "will-ich-immer-wieder-spielen"-Lieblingsspiel ernannt. Sie mag Spiele, bei denen sie malen kann.

    Am meisten Spaß macht es, wenn wirklich 8 Personen zusammen spielen, denn dann ist das Spiel komplett "ausgelastet". Der Block ist voll und die vielen verschiedenen Personen, von denen sich jeder an jeder Aufgabe einbringt, lassen das Ergebnis nochmal witziger und interessanter werden. Bei einem Spiel mit 4 Personen wird der Begriff insgesamt nur 2 mal gezeichnet, während es bei 8 Personen schon 4 Zeichnungen sind. Mehr Spieler, das beudeutet auch mehr Ideen, mehr falsche Richtungen und lustigere Auflösungen.

    Finja ist deshalb seit Tagen dabei, die Nachbarskinder zu Spielerunden auf unsere Terasse einzuladen.


    Besondergs gut gefällt mir, dass jeder immer dran ist und es keine Wartezeiten gibt, während Mitspieler am Zug sind. Dadurch ist "Stille Post Extrem" ein sehr kurzweiliges und besonders unterhaltsames Party- und Familienspiel mit hohem Wiederspielreiz.


    Stille Post in Bildern, statt in Worten. Die Modernisierung des alten Klassikers ist in meinen Augen wirklich gut gelungen!

    Samstag, 15. Juni 2013

    Mammutmäßig durchatmen

    Finja ist sehr oft erkältet und bekommt nur sehr schlecht Luft. Oft wacht sie deswegen nachts immer wieder auf.

    Bisher habe ich sie bei stärkeren Erkältungsschüben immer eingerieben, damit sie gut durchschlafen kann.


    Jetzt habe ich allerdings etwas gefunden, dass ihr auch sehr gut hilft, wobei sie allerdings keinen Körperkontakt zu dem Wirkstoff hat. Der Mammut-Eukalyptus-Sticker wird nämlich einfach nur im Nackenbereich auf die Kleidung geklebt und kann von dort seine Wirkung verteilen. Der Eukalyptus hilft dabei, wieder besser durchzuatmen.

    Eigentlich für Kleinkinder gedacht, nutze ich die Sticker aber auch für Finja noch gerne, gerade wegen ihres Dauer-Schnupfens finde ich diese sanfte Alternative sehr gut.

    Die Sticker werden von Mammut Pharma vertrieben uns sind in jeder Apotheke erhältlich.

    Mittwoch, 12. Juni 2013

    12 von 12 im Juni

    Wenn die Männer aus dem Haus sind, haben Finja und ich meistens noch eine Stunde Zeit. Heute haben wir diese für zwei kleine Spielerunden genutzt, da die Spiele noch von der letzten Partie noch auf dem Tisch lagen. In unserer Sidebar könnt ihr übrigens sehen, welche Spiele wir als letztes gespielt haben.

    Und so startete dieser Morgen mit Pentago...


    ... und Shaun das Schaf - Voll Schaf:


    Leider geht der morgen nicht so entspannt weiter, denn die Pflicht ruft: Wäscheberge bezwingen...


    Und schon sitzt Töchterchen auch wieder neben mir zu Hause und macht Hausaufgaben.


    Ganz wichtig: Gästeliste für den Kindergeburtstag


    Schwubs ist sie wieder verschwunden, zum Spielen bei einer Freundin.

    Zeit für mich, die Nähmaschine anzuschmeißen (allerdings ist Pannesamt zu nähen wirklich kein Spaß, finde ich):


    Erkenntnis des Tages: Ich brauche endlich ein Nadelkissen *autsch*


    17:00 Uhr - Torben von der Schule abholen.... 


    ... und nebenbei gleich noch etwas Post erledigen. Ich liebe diese bunten Janosch-Briefmarken!


    Meine Kinder im abendlichten Tsuro Fieber - schade, dass ich es gerade vertauscht habe. So sind es also die Abscheidsspielerunden... Hoffentlich begeistert uns das Tauschspiel gleichermaßen!


    Jetzt werde ich Leon* noch ein wenig durch die Nacht folgen.


    ... auf das 12. Foto verzichte ich heute mal, das wurde nämlich heute nachmittag im Vorbeifahren am Strassenrand aufgenommen... Man sollte eben seine Lieblingsmusik nicht beim Fahren hören, das verleitet. Asche auf mein Haupt, ich denke, das wird leider teuer.

    Wer noch dabei ist, wie immer im Blog von Caro.


    *Sebastian Fitzek, Der Nachtwandler

    Sonntag, 9. Juni 2013

    Kindergeburtstagsplanungschaos

    Der eigene Geburtstag ist für Kinder immer eines der Highlights des ganzen Jahres. Daher fangen meine Kinder auch schon sehr früh an, die Tage bis dahin zu zählen. "Juhu, ich habe schon in 364 Tagen Geburtstag."



    Und genau zu diesem Zeitpunkt beginnt auch die Planung der Feier. Wen will ich einladen? Was machen wir? Glücklicherweise gelingt es mir irgendwie immer, diese Planungen erst noch mal auf Eis zu legen, aber spätestens 2 Monate vorher gibt es für sie kein Halten mehr.

    Jetzt sind es noch 17 Tage bis zu Finjas Geburtstag, Torben muss sich noch 11 weitere Tage gedulden, dann ist er auch an der Reihe. Und Finjas Planungen sind in vollem Gange:

    "Können wir eine Übernachtungsparty machen?" 
    "Können wir ins Freibad fahren?" 
    "Dieses Jahr bloß keine Schnitzeljagd!" 
    "Darf ich zwölf Kinder einladen?" 

    Moment mal, 12 Kinder?! Wir hatten mal die Faustformel, dass so viele Kinder eingeladen werden, wie alt das Kind wird. Für Finja bedeutet das in diesem Jahr 8 Gäste. Das fand ich eigentlich immer eine sehr gute Lösung und möchte auch in diesem Jahr daran festhalten. Langes Gesicht bei meiner Tochter, die nun nicht alle "besten" Freundinnen einladen kann.

    Zumindest das grobe Planungsgerüst steht schon mal. Die Frage, was wir an dem Geburtstag machen wollen, ist schon geklärt: Die Mädchen werden eigene Seifen und Badebomben herstellen. Für 8jährige genau das Richtige, denke/hoffe ich.

    Und so hapert es momentan nur noch an der Feinplanung. Wir brauchen nur noch eine schöne Idee für Einladungskarten, denn die müssen auch spätestens nächste Woche raus. Es soll eine schöne und kreative Einladung werden. Eine, die vielleicht schon etwas mit dem Thema des Geburtstages zu tun hat.
    Während ich mir noch darüber den Kopf zerbreche, ob wir Badesalz oder ähnliches irgendwie zu Einladungen verarbeiten könnten, steht meine Tochter schon mit einem meterhohen Stapel Backbücher neben mir, aus denen sie schon mindestens 10 Kuchen ausgesucht hat, die ich unbedingt zu ihrem Geburtstag backen soll.

    "Moment", versuche ich mir verzweifelt Gehör zu verschaffen, "eines nach dem anderen."

    Aber für Finja gibt es kaum ein Halten. Sie schlägt ein Buch nach dem anderen auf, eine Torte kunstvoller und bunter als die andere. So sehr ich diese Kreationen auch bewundere, ich befürchte, dass mein Backtalent für so etwas nicht ganz ausreichen wird. Und so verspreche ich, mir später alles in Ruhe anzusehen und dann zwei Kuchen (die mit meinem Backtalent kompatibel sind)  auszusuchen.

    Damit gibt sie sich letztendlich auch zufrieden, aber nur um direkt wieder auf die Einladungskarten zurück zu kommen, die sie am liebsten gleich morgen schon verteilen würde.

    ... Ich brauche erst Mal einen Kaffee... 

    Wie machen das eigentlich andere Familien? Da sieht das alles immer so kinderleicht aus. Für mich jedoch sind Kindergeburtstage immer eine Herausforderung.

    Rettung naht in Form unseres Nachbarkindes. Sie klingelt um Finja zum Spielen abzuholen. Mir entweicht ein kleines "Puh", als sie die Tür hinter sich schließen um mit den anderen Kindern im Garten Ticken zu spielen.

    Jetzt kann ich mich in aller Ruhe an die weitere Planung machen. Wie immer finde ich im Internet die besten Ideen. Und so lande ich bei den Kindergeburtstagsideen von Netmoms. Stressgeplagte Mamas (und natürlich auch Papas) finden hier nicht nur tolle Ideen, sondern auch praktische Checklisten, damit wirklich gar nichts mehr schief gehen kann. Auch bei den Rezepten bin ich fündig geworden, denn dort gibt es tolle Fingerfood Ideen.

    Als Finja vom Spielen wieder reinkommt, habe ich zumindest etwas mehr Durchblick:

    Idee für Einladungskarten - CHECK
    Kuchenplanung - CHECK
    Gästeliste mit Finja auf 8 Gäste reduziert - CHECK
    Materialliste für die Seifenherstellungs-Aktion - CHECK
    Rezept für Pizzaschnecken am Abend von Netmoms ausgedruckt - CHECK
    Einkaufsliste - CHECK

    Der Geburtstag kann kommen.

    Und Torbens Geburtstag ist da wesentlich unkomplizierter und einfacher organisiert. Wir planen nämlich einen Übernachtungsausflug in die Heuherberge :-)

    Dienstag, 28. Mai 2013

    [Familiy on Tour] Besuch bei der Polizeistation

     Gehe direkt ins Gefängnis, gehe nicht über Los. Ziehe keine 2000 € ein....

    Einmal hinter die Kulissen der Polizei blicken, eine echte Zelle sehen und den Polizisten bei ihrer Arbeit über die Schulter schauen- welches Kind würde das nicht spannend finden?

    Wir haben nun die Möglichkeit bekommen, gemeinsam mit anderen Familien, die Polizeistation in Norderstedt zu besuchen. Schon Tage vorher waren beide Kinder sehr aufgeregt und haben kaum noch von etwas anderem geredet. Finja wollte unbedingt mal eine echte Zelle sehen, während Torben sich mehr für die Schießübungshalle (muss ich mir Sorgen machen?!) interessiert hat.

    Kaum angekommen wurden wir auch schon von unserer Organisatorin begrüßt und zusammen sind wir dann in die Polizeidienststelle gegangen um dort den Polizisten zu treffen, der uns an diesem Nachmittag durch die Polizei begleiten sollte.

    Noch während wir im Eingangsbereich warteten, ging plötzlich alles ganz schnell: Polizisten kamen von allen Seiten und stürmten aus der Polizeiwache. Sekunden später war alles wieder ganz ruhig, aber die Kinder standen immer noch mit einem sehr überraschten und vor allem neugierigem Gesichtsausdruck da und schauten auf die Eingangstür. Allen stand die Frage ins Gesicht geschrieben: "Was ist da nur passiert?!"

    Lange Zeit darüber nachzudenken hatten sie allerdings nicht, denn schon kam unser Polizist um uns zunächst in den Konferenzsaal zu führen. Hier hat jedes Kind eine Leuchtweste bekommen, auf denen große Zahlen aufgedruckt waren. An diesem Nachmittag hatten die Kinder keine Namen, sondern waren nur "Nummer 7" oder "Nummer 3". Zu diesem Zeitpunkte ahnte der gute Mann noch nicht, dass ihm die "Nummer 7" am Ende des Tages den letzten Nerv geraubt haben wird...

    Der Nachmittag begann mit Therorie zur Polizeiarbeit. So haben wir erfahren, mit welchen Delikten sich die Polizei am meisten rumschlagen muss, welche Ausrüstung ein Polizist bei einem Einsatz tragen muss (ganz ehrlich, ich könnte mich in dieser Vollmontur keinen Meter mehr bewegen...),  warum (viel zu) selten in 30er Zohnen geblitzt wird und wie die Polizei auf Unfallstatistiken reagieren kann um Gefahren abzuwenden. Die Kinder durften in der Zeit, wenn die Ausführungen zu lang werden würden, Bilder malen. Auf den Tischen lagen Papier, Stifte und Malbücher bereit, da sich der Vortrag in erster Linie an die Erwachsenen richtete.

    Der Vortrag war sehr informativ und aufschlussreich und auch die Kinder wurden immer wieder einbezogen, so dass am Ende doch alle etwas davon hatten und nicht nur die Eltern.

    Anschließend wurde es nochmal richtig spannend, denn nun konnten wir auf Entdeckungsreise durch die Polizeistation gehen. In der Einsatzzentrale konnten wir nach Personen und Autokennzeichnen fahnden lassen und erfuhren, wie die Polizei auch bei Stau rechtzeitig an ihren Einsatzort kommt. Jetzt erfuhren wir auch, dass der Einsatz zu Beginn unseres Besuches ein Diebstahl war.

    Unsere nächste Station war die Spurensicherung. Ich glaube, nach unserem Besuch mit den vielen Kinder war der ganze Raum kontaminiert ;-) Aber es war schon sehr interessant einmal live zu sehen, was man sonst nur aus dem Fernsehen kennt.

    Ein beklemmendes Gefühl machte sich in uns breit, als wir Gelegenheit hatten, eine Zelle von innen zu sehen und auch darin eingesperrt wurden. Auch wenn wir nicht allein, sondern als Gruppe hier waren, als die Tür geschlossen wurde, fühlte man sich trotzdem plötzlich ganz allein. Ich war wirklich froh, als die Tür sich wieder geöffnet wurde. Zwar habe ich keine Platzangst, aber auf eine weitere Erfahrung dieser Art verzichte ich dennoch gerne. Ich glaube, so ging es allen, die dort waren. Finja war etwas enttäuscht, dass die Zellen in sich geschlossen waren. Irgendwie hat sie wohl mehr Gitter erwartet.

    Aufatmen konnten wir allerdings nicht lange, denn schon ging es zum Schießstand. Waffen gab es hier (glücklicherweise) nicht zu sehen, aber die Kinder bekamen einen ganz anderen Einblick in den Polizeieinsatz. Hinter Schutzschildern versteckt, durften Finja und zwei andere Kinder eine Menschenkette bilden und hautnah miterleben, wie es sich anfühlt, von Demonstranten mit Steinen beworfen zu werden. Natürlich wurden die Steine hier durch Tennisbälle ersetzt, das Gefühl ist aber wahrscheinlich das Gleiche. Der Polizist hat uns demonstriert wie Redelsführer von der Gruppe getrennt werden und wie die Polizei die Situation bei einer echten Demonstration versuchen würde in den Griff zu bekommen.

    Eine ausgiebige Besichtigung der Polizeibullis leutete das Ende des Tages ein. Einmal auf dem Fahrersitz Platz nehmen und das Blaulicht starten zu dürfen war sicher für einige Kinder das Highlight des Tages.


    Das war ein wirklich schöner Nachmittag und wir haben viele schöne Eindrücke gewonnen. Einiges war sogar für uns Erwachsene noch neu.

    Montag, 27. Mai 2013

    [Family on Tour] Deutsches Zusatzstoff-Museum

    Als ich vor ein paar Wochen irgendwo diese kleine Broschüre mit einer Auflistung aller Hamburger Museen mitgenommen habe, war ich in der Tat zunächst überrascht, wie viele Museen es eigentlich in Hamburg gibt (dass es einige sind, war mir klar, aber so viele?!). Überrascht hat mich auch die Vielfalt der Mussen, und zugegeben, bei einigen mussten wir schon schmunzeln, wie etwa bei dem Deutschen Zusatzstoffmuseum. Ein Museum für Zusatzstoffe? Wir konnten uns nicht wirklich etwas darunter vorstellen, aber die Neugier siegte letzten Endes doch und wir suchten im Internet nach dem Museum. Und dann war auch schon sehr schnell klar: Da fahren wir hin!

    Mit dem Bus ist das Museum sehr gut zu erreichen, denn der hält genau vor der Tür. Allerdings ist der Eingang etwas schwieriger ausfindig zu machen, da der Zugang zum Museum nur durch dieses Drehkreuz möglich ist. Man muss klingen, um es passieren zu können.


    Das Museum befindet sich auf dem Gelände des Hamburger Großmarktes, so dass man zunächst eine kleine Strecke auf dem Gelände zurücklegen muss. Wir sind am Wochenende hier, bis auf einige Wenige, arbeitet hier heute niemand und auch die LKW stehen in sonntäglicher Gemütlichkeit still. Unter der Woche sieht das hier sicher ganz anders aus.

    Der Weg zum Museum ist gut ausgeschliedert, so dass wir schnell den richtigen Weg finden.


    69% der Menschen geben zu, dasss sie nicht wissen, was in Lebensmitteln wirklich enthalten ist. 

    Zugegeben, da würde ich auch passen müssen. Zwar achte ich bei fast allen Lebensmitteln auf die Zutatenliste, aber wirklich bis ins kleinste Detail alle Inhaltsstoffe kennen? Nicht wirklich.

    Aber beginnen wir doch am Anfang. Und am Anfang steht die Geschichte der Lebensmittel. Eine große Übersichtstafel stellt hier sehr anschaulich die Meilensteine der Lebensmittelentwicklung dar. Ich war erstaunt zu lesen, dass bereits 1795 das Prinzip der Haltbarmachung durch Einkochen entdeckt wurde und das Patente für die Konservendose bereits 1810 vergeben wurden.



    Es ist eine Sache, die roten Läusefarbstoffe in Gummibärchen als einen Mythos abzutun, die Läuse mit eigenen Augen durch eine Lupe anzusehen jedoch schon eine ganz andere. Ja, das ist schon ganz schön eklig, findet auch Finja. Seitdem isst sie keine roten Gummibärchen mehr.


    Wir schlendern durch den Museumssupermarkt, der sich von einem gewöhnlichen Supermarkt kaum unterscheidet, es gibt eine Tiefkühltruhe und jede Menge Auswahl an Fix-Tüten, Brühe und Milchprodukten. Allerdings kann man hier nicht einkaufen, sondern wird ausführlich über die Herkunft der Inhaltsstoffe informiert.

    Die künstliche Aromatisierung von Lebensmitteln ist vor allem eine Kostenfrage, wie in den zahlreichen Schaukästen immer wieder gezeigt wird. Im Beispiel links kann man sehr gut den Unterschied zwischen Brühe und echtem Rindfleischextrakt sehen.

    Noch deutlicher wird der Kostenaspekt beim Himbeerjoghurt. Ein Thema, dass uns wirklich nachdenklich gemacht hat.

    Um 100 kg Joghurt zu aromatisieren gibt es vier Möglichkeiten:
    •  Himbeeraroma (naturidentisch) - Herstellung aus künstlichen Grundstoffen: 0,06 €
    • Natürliches Aroma Typ Himbeere (aus Sägespänen oder Pilzkulturen): 3,75 €
    • Natürliches Himbeeraroma - Himbeeren aus Grundstoff: 12,50 €
    • Frische Himbeeren 31,50 €
    Gerade beim Himbeer-Joghurt wird die Kosten/Nutzen-Kalkulation besonders deutlich. Selbst wenn man wollte, echte Himbeeren sind nicht nur zu teuer, es gibt nicht mal genug Himbeeren, um den Bedarf zu decken. Lediglich 5% des Bedarfs würde die Himbeer-Produktion überhaupt decken können. Viel zu wenig Himbeeren für viel zu viel Joghurt. "Natürliches Aroma" in der Zutatenliste bedeutet also lediglich, dass der Rohstoff aus dem das Aroma gewonnen wurde, einen natürlichen Ursprung haben muss - so wie das bei Sägespänen und Pilzkulturen der Fall ist. 

    Besonders faszinierend wie eklig fanden Finja und ich die Aroma-Schnupperstation.

    Die konzentrierte Aromafülle hat uns schier umgehauen und hatte gar nichts mehr mit wohlschmeckenden Lebensmitteln gemeinsam, für die diese Aromen stehen sollten.

    Hier macht es wahrscheinlich einfach die Dosierung. Doch unser Bedarf an Aromen jeder Art war fürs Erste jedenfalls mehr als gedeckt.


    Nach unserem Besuch in diesem Museum zähle ich mich um so mehr zu den 69%, die nicht wissen, was in ihrem Essen ist, vor allem deshalb, weil es so viele Zusatztstoffe gibt, auch dort, wo man sie nicht vermutet, oder wo sogar eine Deklaration umgangen werden kann. Ich glaube niemand, der seine Lebensmittel nicht ausschließlich im eigenen Garten anbaut, wird wohl wirklich zu 100% wissen kann, was in seinem Essen enthalten ist.

    Da hilft nur Augen offen halten, immer wieder hinterfragen, informieren und ggf. auf Bio-Produkte zurückzugreifen.

    Noch jemand einen Himbeer-Joghurt?

    Öffnungszeiten: 
    • Mittwoch 11-17 Uhr
    • Donnerstag 14-20 Uhr
    • Freitag 11-17 Uhr
    • Sonnabend 11-17 Uhr
    • Sonntag 11-17 Uhr
    • Montag und Dienstag geschlossen 
     Eintrittspreise: 
    • Erwachsene: 3,50 Euro
    • Ermäßigte: 2,00 Euro
    • Gruppen ab 10 Personen: 2,00 Euro
    • Schulklassen pro Person: 2,00 Euro
    • Führungen für Gruppen (maximal 20 Personen) 25 Euro zzgl. Eintrittspreis
    Adresse: 

    Deutsches Zusatzstoffmuseum
    Banksstraße 28
    20097 Hamburg
    040 32027757

    ACHTUNG: Das Museum ist schwer zu finden.  

    Anfahrtshinweis auf der Homepage (www.zusatzstoffmuseum.de):
    "Vertrauen Sie weder der Google-maps Routenplanung noch der HVV-Fahrplanauskunft.
    Von der Bushaltestelle Nagelsweg (Linien 3,120,124,34) aus erreichen Sie das Museum am Tor Nord über ein Drehkreuz (ungeeignet für Fahrräder, Rollstühle, Kinderwagen).
    Klingeln Sie dort"

    Sonntag, 26. Mai 2013

    Unsere DIY-Dominion-Box

    Wenn wir Dominion spielen, sieht unser Wohnzimmer jedes Mal aus wie ein Schlachtfeld. Insgesammt 2 Grund- und 6 Erweiterungsspiele liegen dann quer im Wohnzimmer verstreut. Wir haben alle blauen Königreich-Karten in einem großen Stapel und ziehen dann zufällig die Karten, mit denen wir spielen werden. Dann suchen wir die Karten aus allen Editionen zusammen, was zu einem halben Chaos führt, so wie hier (man beachte den Hintergrund mit Tisch und Sofa):


    Irgendwann war ich so genervt davon, dass ich schon gar keine Lust mehr hatte, das Spiel überhaupt raus zu holen. Dies wiederum war auch keine Lösung, denn Dominion ist nun mal das absolute Lieblingsspiel unseres Sohnes. Jedes Mal, wenn wir uns zum Spielen zusammen setzen wollen, fällt seine Spiele-Wahl auf Domion. Wir brauchten also eine Lösung, und zwar schnell.

    Beim Stöbern im Netz habe ich dann die vielen schönen DIY-Dominion-Kisten gesehen und schnell stand fest: So machen wir's!

    Eine Holzkiste haben wir bei Ebay gekauft. Auf dem Dachboden fanden wir eine passende Holzleiste für die Trennung der einzelnen Fächer (ich will nicht wissen, bei welchem Möbelstück die irgendwann fehlen wird!). Glücklicherweise habe ich die Registerkarten auf BoardGameGeek gefunden, so dass ich zumindest bei der Gestaltung viel Zeit einsparen konnte.

    Zeit, die ich im Anschluss brauchte, hunderte Karten auszuschneiden, zusammenzukleben, einzulaminieren und letztendlich wieder auszuschneiden. Da saß ich schon mehrere Stunden dran. Vor allem, fragt nicht, wie unser Wohnzimmer dabei aussah: Überall lagen kleine Schnipsel herum. Nur gut, dass wir an dem Tag keinen Überraschungsbesuch bekommen haben...

    Auf einem Straßenfest haben wir dann ein Dominion-Promopack mitgenommen und den Karten kurzerhand als Box-Deko einen neuen Sinn gegeben.

    Und endlich ist sie fertig:


    Schon unglaublich, dass sich in dieser Holzbox nun der Inhalt von 8 (!!) Spielekartons verbirgt.

    Sortiert sind die Karten nach Art, Wert und letztendlich alphabetisch. So finden wir beim Spielaufbau sehr schnell die passenden Karten und auch nach dem Spiel ist alles ruckzuck wieder in der Kiste verstaut. Überhaupt kein Vergleich mehr zu früher. Links oben haben wir die Inselkarten etc.  und die Münzen verstaut. Anleitungen und Spieltableaus befinden sich in einer Plastikhülle, die am Deckel festgeklebt ist.

    Auch wenn die Box sehr voll aussieht, so ist dennoch Platz für kommende Erweiterungen vorhanden. Auf jeden Fall freue ich mich schon auf die deutsche Version von Dominion Guilds, auch wenn es wieder eine "kleine" Erweiterung ist. Außerdem soll auf jeden Fall noch die inoffizielle Fairy Tale - Erweiterung ihren Platz in unserer Box finden.






    Ich freue mich immer wieder an der Box, nicht nur, weil ich nun schneller die passenden Karten zum Spiel finde, sondern auch, weil es mir jede Menge Platz im Regal spart.

    Die nächsten Projekte sind schon geplant:

    Eine Carcassonne-Box und eine für Die Siedler von Catan. Wobei ich bei der Catan-Box noch nicht mal die geringste Idee habe, wie ich diese Unmengen an Spielmaterial sinnvoll in einer Box einteilen soll. Aber ich bin sicher, auch für dieses Problem finden wir noch eine Lösung!