Donnerstag, 25. August 2011

Bloggi auf Reisen - Teil 2

Es ist unglaublich, als ich ankam hatten wir nur Regen, und jetzt ist es so heiß und schwül, dass man es kaum aushalten kann.

Also hat meine Familie beschlossen, mit mir ins Schwimmbad zu fahren. Da war ich wirklich froh, denn unter so einem Pelz schwitzt man ja noch viel mehr.

Und so haben wir unsere Tasche gepackt und sind nach Quickborn gefahren. Hier gibt es ein tolles Freibad mit Rutsche, Sprungtürmen, Strudel und vielen Spielgeräten. Ich war schon sehr gespannt, denn ich habe von Torben und Finja gehört, dass es dort ganz toll sein soll!


Ist es nicht herrlich, so beknuddelt zu werden? Bevor wir uns in die Fluten stürzen können, müssen wir erst mal anstehen. Aber das geht schnell, obwohl es ganz schön voll ist heute.


Leider durfte ich dann doch nur die Füße ins Wasser halten, da Yvonne Angst hatte, mein Fell könnte schaden nehmen, wenn ich komplett eintauche. Aber ich durfte Torben und Finja ein bisschen nass spritzen, das hat riesig Spaß gemacht. Auch wenn das nicht so einfach ist, mit einer Wasserpumpe die fast großer ist als man selbst. Aber ich hatte Verbündete und daher war das gar kein Problem.


Ausreichend Proviant musste natürlich auch mit. Hm, die Kekse waren soo lecker, ich hätte am liebsten alle allein gefuttert, aber die anderen haben schon aufgepasst, dass für alle etwas bleibt. Schade.


Wir hatten hier sehr viel Spaß im Freibad, ich habe es unheimlich genossen mit die Sonne auf den Pelz scheinen zu lassen und mal alle Pfoten von mir zu strecken.

Leider ist meine Zeit im Norden schon wieder um und ich reise noch heute weiter zu Kerstin nach Berlin. Ich bin schon sehr gespannt auf unsere Hauptstadt. Bestimmt werde ich dort tolle Sachen erleben. Ich darf ausgiebig shoppen gehen, wie es sich bei einem echten Berlin Besuch gehört, denn bei Build-a-Bear werde ich neu eingekleidet. Danach bin ich bestimmt der schickste Bär überhaupt. Was ich sonst noch erlebe, könnt ihr dann entweder auf meinem Blog oder bei Kerstin nachlesen.

Es war schön hier, schade, dass ich nur so wenig Zeit hatte. Gerne wäre ich noch zum Hafen gefahren und hätte mir die großen Schiffe mal aus der Nähe angesehen, aber da meine Familie arbeiten musste und in die Schule war das einfach nicht möglich. Vielleicht komme ich ja irgendwann mal wieder her und dann holen wir das einfach nach.

Bis bald,

Euer Bloggi

Bloggi zu Besuch - Teil 1

Moin, Moin

Eines kann ich Euch sagen, die Reise in den hohen Norden war alles andere als erste Klasse. Eine gefühlte Ewigkeit musste ich in meinem Karton ausharren, mein Karton wurde mehr als einmal unsanft durch die Gegend geworfen und ich war wirklich heilfroh, endlich wieder Tageslicht zu sehen.

Nachdem ich bei Pepsa eine so schöne und aufregende Zeit in München hatte, war ich wirklich gespannt darauf, wo ich nun landen würde. Hier sieht es ganz anders aus, keine Berge, nur viele Wiesen, Kühe und noch mehr Pferde: ich bin in Bilsen, einem kleinen 700-Einwohner-Dorf vor den Toren Hamburgs gelandet.

Schon auf dem Weg hierher konnte ich durch eine kleine Luke in meinem Karton die großen Containerschiffe sehen, an denen man unweigerlich vorbei kommt, wenn man nach Hamburg fährt. Toll, einfach gigantisch....

Ich war schon sehr gespannt, was ich hier erleben würde. Finja, das Mädchen, bei dem ich nun wohnen würde, hat mich gleich ganz lieb geknuddelt, da wusste ich gleich, dass wir bestimmt sehr gute Freunde werden. Und so war es dann auch, ich durfte ihr bei den Hausaufgaben zusehen und zusammen mit ihr Barbies spielen, wir haben tolle Bilder gemalt und hatten einfach eine tolle Zeit.

Natürlich habe ich ihr auch für ein Portrait Modell gestanden. Bin ich nicht gut getroffen?


Naja, irgendwie scheint sie davon auszugehen, dass ich eine Bärin bin, aber das ist schon ok so, ich wollte immer schon mal solche Schuhe tragen.

Da ich unbedingt mehr von diesem Ort sehen wollte, hat mich die Familie auf einen Rundgang durchs Dorf mitgenommen, um mir alles zu zeigen. Das ging schnell, nach einer Viertelstunde hatten wir das ganze Dorf umrundet. Das nenne ich mal Dorfidyll.

Wollt ihr uns begleiten?

Bilsen gehört zum Kreis Pinneberg und liegt nördlich von Hamburg. Der nächstgrößere Ort ist Quickborn, was die meisten von Mike Krüger kennen. Aber ich glaube der wohnt schon nicht mehr hier. Dafür trafen wir Carlo von Thiedemann neulich beim Einkaufen, der wohnt nämlich noch hier ;-) Leider hatten wir keinen Fotoaparat dabei sonst hätte es ein Bild von Bloggi mit Promi gegeben. Schade...


Es gibt hier einen Einkaufsladen, in dem Versicherungsschäden verkauft werden. Insgesamt in 5 Hallen. Und weil es so günstig ist, kommen immer sehr viele Leute, sogar aus Hamburg und von noch weiter weg, um hier einzukaufen. Samstags sind hier mehr Kunden als überhaupt in Bilsen wohnen, dann ist da immer echt viel los.


Im Hintergrund seht ihr das Dörpshuus, hier finden alle örtlichen Veranstaltungen statt. Es gibt direkt neben dem Dörpshuus einen großen Sportplatz, auf dem jeden Abend trainiert wird. Am Wochenende finden dort auch Spiele statt. Ich kann das hier vom Wohnzimmer aus beobachten und habe den besten Platz. Ganz schön spannend, kann ich Euch sagen.


Hier bin ich direkt vor dem Dörpshuus, könnt ihr mich entdecken?


Ich wäre gerne auch noch auf dem Spielplatz vorbei gegangen, aber leider hat es gerade in diesem Moment angefangen wie aus Eimern zu schütten...

Und hier wohne ich:


Gefällt Euch Bilsen? Ich finde es sehr ruhig und beschaulich hier, die Menschen sind nett und die Luft frisch! Auf jeden Fall muss man hier reiten lernen, denn Pferdehöfe gibt es überall, sogar eine große Pferdeklinik.

Was ich noch erlebt habe erfahrt ihr gleich.

Bis dann,

Euer Bloggi

Dienstag, 23. August 2011

LowFett 30 - Das große Kochbuch - Teil 4 - Schokomuffins


Auch bei einer LowFett Ernährung möchte man auf Kuchen und Süßes nicht verzichten.

Darum stelle ich nun im 4. Teil meiner kleinen Testkoch-Reihe ein Kuchenrezept aus dem Buch LowFett 30 - das große Kochbuch vor.

Muffins in allen Variationen sind in unserer Familie immer sehr gefragt und so haben wir uns, nachdem wir in Teil 3 schon herzhafte Muffins gebacken haben, die süße Variante dazu ausgesucht: Schokoladenmuffins.

Das Rezept darf ich hier mit freundlicher Genehmigung des Trias Verlages vorstellen:

Schokomuffins

Zutaten für 12 Stück:
  • 300 g Mehl
  • 3 TL Backpulver
  • 150 g Zucker
  • 1 Pck. Vanillinzucker
  • 30 g Kakaopulver
  • 2 Eweiß und 1 Ei
  • 125 ml Buttermilch
  • Puderzucker zum Bestäuben
Zubereitung:
  1. Den Backofen auf 190° vorheizen.
  2. In einer Schüssel Mehl, Backpulver, Zucker, Vanillinzucker und Kakao gut miteinander vermischen.
  3. Eiweiß, Ei und so viel Buttermilch hinzufügen, bis ein glatter, fester Teig entsteht.
  4. Die Muffinförmchen zu zwei Dritteln mit der Teigmasse füllen und die Schokoladenmuffins 15 bis 20 Minuten backen.

(Texte aus: LowFett30 - Das große Kochbuch von Gabi Schierz und Gabi Vallenthin, Trias Verlag, S. 116)


Das Ergebnis sieht lecker aus, oder?


Das war es auch!! Die Muffins haben uns sehr gut geschmeckt. Kakaopulver statt geschmolzener Schokolade ist eine würdige Alternative und Fett durch Weglassen von Eigelb einzusparen ist super. Man schmeckt quasi keinen Unterschied zu "normalen" Schokoladen-Muffins. Die Zubereitung ist schnell und einfach, daher kann man die Muffins auch mal spontan backen, wenn sich kurzfristig Besuch ansagt.

Kleiner Tipp: Den Teig vorbereiten und in Papierförmchen füllen. Anschließend alles im Gefrierfach einfrieren lassen. Sobald alles fest gefroren ist, die Muffins in einen Gefrierbeutel umfüllen. Wenn Gäste kommen, die gefrorenen Teig-Stückchen wieder in das Blech setzen und backen. So ist man immer bestens für Besuch oder spontanen Kuchen-Heißhunger gerüstet :-)

Wir jedenfalls sind von diesen Muffins überzeugt, in Zukunft werde ich sie bestimmt noch öfter backen. LowFett kann so lecker sein!!


Samstag, 20. August 2011

iglo-Botschafter: Besuch im iglo-Werk in Reken


Als iglo-Botschafter ausgewählt zu werden ist schon eine tolle Sache, aber die Gelegenheit zu haben, ins Münsterland zu fahren und sich vor Ort anzusehen, wo das Gemüse, das dann anschließend in unserer Kühltruhe landet eigentlich herkommt, ist eine noch viel tollere Sache ;-)

Letzte Woche war es dann soweit, ich fuhr zusammen mit meinem Mann Richtung Reken, wo wir am späten Nachmittag ankamen. Einige andere Botschafter waren bereits vor Ort und da wir etwas früher dran waren, haben wir die Gelegenheit zu einem ersten Kennenlernen mit den sieben anderen Botschaftern genutzt.

Es ist immer sehr spannend, sich mal "in echt" zu treffen finde ich, wobei ich Anita ja schon kannte :-)

Im iglo Gartenhaus wurden wir zunächst von Frau Schwenk willkommen geheißen. Ihre Familie ist eine der vielen Vertragsbauern, die für iglo Gemüse anbauen. Sie ist eine der Landfrauen, die bei iglo die Führungen durch das Werk und über die Felder macht.

Doch bevor es richtig losgehen sollte, wurden wir auch noch von Herrn Senning begrüßt. Er leitet bei iglo die Versuchsküche und hat uns einen kleinen Einblick in seine Arbeit gewährt. Ich finde seinen Beruf unheimlich spannend, allerdings finde ich es auch schwierig, wenn man ständig und immer neue kulinarische Ideen haben muss. Das ist ja bei unserem täglichen Mittagessen schon eine Herausforderung, wie es erst ist, wenn man das beruflich macht, das kann ich mir gar nicht vorstellen. Hut ab!

Dann ging es auch endlich los! In einer kleinen Werksbahn fuhren wir auf das Iglo-Gelände. Leider darf man auf der Werkstour keine Fotos machen. Wir haben allerdings kleine Einwegkameras bekommen, mit denen wir Bilder machen durften. Die werden dann - wenn Schöne Bilder dabei sind - auf der Facebook Seite des Blubb Clubs hochgeladen.

Die erste Station war die Versuchsküche. Normalerweise ist hier der Zutritt verboten, aber für die Botschafter hat Herr Senning eine Ausnahme gemacht. Die Küche ist einfach nur riesig und mit allem ausgestattet, was man sich nur wünschen kann. Hier würde ich auch gerne mal kochen ;-)

Dann ging es auch schon weiter auf unserer Tour durch das Werk, wir konnten den Spinat vom Kontainer bis hin zur Verpackung verfolgen.

Nachdem der Spinat ankommt wird er erst mal gereinigt und vom groben Schmutz und Fremdkörpern befreit, bevor er dann weiter über große Walze läuft, wo die gründliche Reinigung erfolgt. Es sind wirklich Unmengen an Spinat, die hier durchlaufen. Nach einem kurzen Blanchierbad wird der Spinat auch schon eingefroren, in Würfel gesägt und verpackt. Die Leute in der Verpackung arbeiten praktisch in einem Kühlschrank, denn da die Kühlkette nicht unterbrochen werden darf, wird bei Kühltemperaraturen palettiert.

Insgesamt dauert es von der Ernte auf dem Feld bis zu dem Moment in dem der Spinat tiefgekühlt eingelagert werden kann, nur 3 Stunden. Ich hätte nicht gedacht, dass das alles so schnell geht, ihr etwa?

Nach der Tour durchs Werk durften wir uns erst mal etwas stärken. Die netten Damen im Gartenhaus haben schon alles für uns vorbereitet: Würzspinat, Rahmspinat, Lachsfischstäbchen, Wintergemüse und Tortellini standen auf dem Plan. Selbst meinem Mann der unheimlich lecksch ist, was Spinat, Fisch und Gemüse angeht, hat es sehr gut geschmeckt. Es war aber auch wirklich sehr lecker!

Frisch gestärkt ging es anschließend mit dem Reisebus auf die Felder. Frau Schwenk nutze die kurze Fahrt zu den Feldern dazu, uns etwas mehr über die Arbeit in der Landwirtschaft zu erzählen, wie angepflanzt und geerntet wird zum Beispiel, oder warum der münsterländische Boden für die Gemüseanpflanzung besonders gut geeignet ist. Sie hat uns erklärt, wie die Zusammenarbeit zwischen der Landwirtschaft und iglo aussieht und auch immer wieder, wie gerne sie in der Landwirtschaft arbeitet. Nach der Tour über die Felder war ich bereit, mein bisheriges Leben hinter mir zu lassen und ein Stück Land zu pachten, um Gemüse anzubauen. Man merkte Frau Schwenk wirklich an, dass sie ihren Beruf mit Leidenschaft ausübt. Aber mal ehrlich, so ein Anblick ist doch auch wirklich schön, oder?



Besonders dieses Bild finde ich sehr schön, es hat so einen provenzialischen Flair:

Am Ende der Tour haben wir noch an einem Basilikum-Feld gehalten, denn Frau Schmelke meinte, man kann keine Felder-Tour machen ohne schmutzige Schuhe ;-)

Dort durften wir probieren, schnuppern und einfach das Feld auf uns wirken lassen. Unvorstellbar, was noch alles nötig ist, bis dieses Basilikum als kleines Päckchen in meinem Gefrierschränke landet und wie viel Arbeit überhaupt in so einem kleinen Kräuterpäckchen steckt. Wie viele Menschen an der Planung und Verwaltung sitzen, wie viele Menschen auf den Feldern und im Betrieb und später im Handel noch mit meinem Basilikum zu tun haben, bis es von dem Feld in Reken in meinem Mittagessen landet ist einfach unvorstellbar. Ich werde das nun auf jeden Fall mit anderen Augen betrachten.

Nach der Tour sind wir in unser Hotel gefahren und haben den Abend bei einem gemütlichen Zusammen sitzen ausklingen lassen.

Es war ein sehr schöner Ausflug in die iglo Welt und ich bin sehr gespannt auf unsere weitere Botschafter-Zeit :-)

Freitag, 19. August 2011

Schulwechsel-Teller selbstgemalt

Für beide Kinder war dieses Schuljahr ein großer Schritt in Richtung Selbstständigkeit.

Ein Anlass, zu dem ich ihnen etwas Schönes und Passendes schenken wollte.

Ich habe ja schon über Finjas Schulanfänger-T-Shirt berichtet und dabei kam mir die Idee zu diesen Tellern. Selbstgemachte Geschenke mag ich immer am Liebsten. Mir ist schon klar, da scheiden sich die Geister, aber meine Kinder finden das (noch) ganz Toll, etwas "ganz Eigenes" zu bekommen.

Hier stelle ich euch ein kleines Tutorial zum Nacharbeiten ein:

Benötigte Materialien:
Anleitung:
  1. Den Teller gründlich reinigen.
  2. Mit der gelben Marabu Porzellan-Farbe den Teller grundieren. Dabei darauf achten, die Pinselstriche gleichmäßig zu führen, damit später ein einheitliches optisches Bild entsteht, das eine schöne Struktur hat.

  3. Nach dem Grundieren unbedingt ausreichend trocknen lassen. Mein Teller lag einen halben Tag bevor ich weiter gearbeitet habe.

  4. Nun kann der Teller verziert werden. Für die Schulwechsel-Teller den Teller in der Mitte mit einer etwas dickeren Linie teilen. In die obere Hälfte schreibt man den neuen Lebensabschnitt (daneben einen kleinen Pfeil der die Richtung angibt) und in den unteren Teil das, was gerade abgeschlossen wurde. Dies wird dann mit einem roten Strich wieder durchgestrichen. Dazu habe ich den Marabu Procelain Painter benutzt, weil die Linien damit genauer werden als mit dem Pinsel und vor allem die Schrit auch sehr leicht aufgetragen werden kann.
  5. Nun kann man noch den Tellerrand individuell gestalteten. Bei Finjas Teller für das erste Schuljahr habe ich das Datum ihres ersten Schultages eingetragen, sowie den Namen der Grundschule. Dieser Teller ist als Erinnerung gedacht. Bei Torben, der auf die weiterführende Schule geht, habe ich den Tellerrand mit einem Zitat von Albert Einstein sowie Glückwünschen für die neue Schule versehen. Das fand ich zu diesem Anlass einfach passender.
  6. Fertig sind zwei schöne Teller, die man nun an die Wand hängen, oder einfach täglich zu Frühstück nutzen kann (so werden wir das machen).
... und das ist nun mein Ergebnis (in Natura sind die Schriftzüge auf Finjas Teller noch viel kräfftiger!):



Das Motiv lässt sich auch auf alle anderen beliebigen Themen und Anlässe übertragen und an die individuelle Situation anpassen.

Die Teller sind mit der Marabu-Farbe übrigens bis zu 40°C auch spülmaschinenfest!

Aber jetzt hoffe ich, dass euch meine Idee gefallen hat und wünsche ich euch ganz viel Spaß beim Nacharbeiten!

Buchrezension: Der Verlobte - von Christine Sylvester

Heute stelle ich euch ein wirklich ungewöhnliches Buch vor:

(keine Angst, meine Familie ist wohlauf, das ist nur Ketchup!)

Daten zum Buch:

Titel: Der Verlobte - Vom Heucheln und Meucheln
Autor: Christine Sylvester
Verlag: Sutton
Seiten: 113
ISBN: 978-3-86680-757-0
Preis: 9,90 EUR
Das Buch kann direkt bei Sutton bestellt werden

Zum Inhalt:

Lilly will ihrer Familie Tillmann vorstellen, ihren Verlobten. Etwas nervös sind die Beiden schon, denn Lillys Familie ist leicht exzentrisch. Was als normales Treffen beginnt, wird jedoch schnell mörderisch. Nach und nach bleiben immer mehr Plätze an der langen Tafel leer. Tillmann versucht Hilfe von außen zu holen, doch seinem Auto fehlen plötzlich die Reifen und die Telefonleitungen sind gekappt. Was kann er tun um Lilly und sich zu retten? Wer in der Familie spielt ein falsches Spiel?

Meine Meinung:

Zugegeben, zu Beginn des Buches fiel es mir etwas schwer, die vielen Personen in dem Buch auseinander zu halten und ihre Eigenarten richtig zuzuordnen, denn Lillys Familie ist wirklich groß und die Personen tauchen alle zeitgleich in der Handlung auf. Aber die Verwirrung klärt sich dann schnell auf und macht neuen Fragen Platz: Warum passieren derart schreckliche Ereignisse in Lillys Familie? Der Krimi wird von einer ungewohnten Leichtigkeit getragen, die einen breiten Kontrast zu den Ereignissen schlägt. Ich will an dieser Stelle nicht zuviel verraten, aber der Spannung tut das keinen Abbruch - im Gegenteil! Lilly und Tillmann sind ganz sympathische Protagonisten, mit denen man sich leicht identifizieren kann. Denn mal ehrlich, welche Familie ist nicht in der ein oder anderen Form "speziell"? Jeder wird sich oder seine Familienmitglieder in den Charakteren des Romans wieder erkennen. Und das macht wohl auch den Reiz dieses Romans aus.

Leider fehlen mir teilweise die überraschenden Wendungen. Etwa ab der Hälfte des Romans ist klar, worauf die Geschichte hinaus läuft, zumindest hatte ich eine Ahnung, die sich dann auch bestätigt hat. Auch in der Handlung selbst hätte ich mir mehr Unvorhersehbares gewünscht.


"Der Verlobte" ist dennoch ein unterhaltsamer und kurzweiliger Krimi, besonders wegen seiner guten Portion trockenen Humor, dass ich ihn mit 4 von 5 Sternen weiterempfehle.

---------------------------------------------------------------------------------------------------------

Vielen Dank für das Rezensionsexemplar an:

Finjas Schulanfang

In der letzten Woche war es hier etwas ruhiger. Finjas Einschulung stand bevor und ich war damit beschäftigt eine Schultüte zu basteln, ein Kleid zu nähen, Schulsachen zu besorgen.... Da blieb leider nicht viel Zeit zum Bloggen.

Mittwoch war es dann so weit: Finjas großer Tag!!!


Sie war schon am Abend vorher sehr aufgeregt und konnte kaum schlafen, am nächsten morgen saß sie schön auf heißen Kohlen und wäre am liebsten direkt morgens um 8:00 Uhr schon zur Schule gefahren. "Ist doch egal, wenn das noch nicht anfängt, dann warten wir eben vor der Tür!"

Als wir dann endlich an der Schule angekommen sind, war sie so schnell weg, dass wir kaum hinterher kamen. "Ich kenne den Weg!" meinte sie und war schon längst in der Schule, als Uroma noch nicht mal aus dem Auto ausgestiegen war. Bei uns ist der Kindergarten im gleichen Gebäude wie die Schule. Im letzten Kindergartenjahr sind die Kinder für das Vorschulprogramm immer mal wieder in der Schule, von daher war es wirklich nichts Neues für Finja.

10:30 Uhr ging es dann endlich los. Die zweite Klasse hat ein Willkommenslied eingeübt, es folgte eine kurze Begrüßung der Schulleiterin und des Pastors. Highlight war die "Vogelhochzeit". Die Kinder der zweiten Klasse haben das Kinderlied als eine Art Musical dargestellt und wir haben wirklich sehr viel gelacht. Es war so süß und auch bei den Kostümen wurde sich sehr viel Mühe gegeben.

Dann ging es auch schon an die Verteilung der Klassen. Insgesamt gibt es an unserer Grundschule zwei erste Klassen, mit jeweils nur 17 Schülern :-) Das ist natürlich sehr schön, vor allem, wenn ich daran denke, dass Torben mit 29 Kindern in der ersten Klasse saß.

Jeder Erstklässler hat einen Paten in der zweiten Klasse. Sobald ein Kind von seiner neuen Klassenlehrerin aufgerufen wurde, kam der Pate und holte es an seinem Platz ab. So gingen sie dann dahin in ihre allererste Unterrichtsstunde, Hand in Hand mit ihren Paten, die skurrilerweise manchmal sogar noch kleiner waren, als die Kinder, die sie betreuen sollten. Von daher war das schon ein lustiger Anblick.


Für Eltern, Großeltern und Paten gab es in der Zwischenzeit Kaffee und Kuchen. Das Kuchenbuffett an unserer Schule ist immer genial, die Eltern sind da sehr engagiert!

Finja kam uns nach der ersten Stunde strahlend entgegen, ihre Lehrerin hat sie auch gleich ins Herz geschlossen.

Es war ein sehr schöner und aufregender Tag - für uns alle.

Danach haben wir noch etwas zu Hause gefeiert gegrillt und zusammen gesessen.

... und ENDLICH die Schultüte ausgepackt ;-)

Freitag, 12. August 2011

12 von 12 im August

Aaah, schon August!!!

Eigentlich wollten wir einen Tagesausflug ans Meer machen, aber das Wetter hat uns leider einen Strich durch die Rechnung gemacht :-(

Und so war unser Tag dazu da, liegen gebliebene Sachen zu erledigen:

Arbeiten, zum Beispiel...


Kurze Pausen müssen sein:


Tolle Post in knalligem Pink bekommen:


Ein Schnittmuster abgepauscht:


Ich staune immer wieder, was ich alles in mein Auto bekomme:


Schnell noch ein paar Postkarten verschickt:


Einkauf auf die Schnelle:


Wieder zu Hause das Abendessen vorbereiten:


Kinderbilder aufhängen:


Kleine Lesepause:


Ein paar Bücher für Bookcrossing rausgesucht und auf ihre Reise vorbereitet:


Und nun freue ich mich auf einen entspannten Filmabend:


Die Liste mit den anderen Blogs, die an 12 von 12 teilnehmen findet ihr bei Draußen nur Kännchen.